Beginne damit, die Hähnchenbrust in gleichmäßige, mundgerechte Stücke zu schneiden und sie leicht mit Salz und Pfeffer zu würzen. Während das Fleisch kurz ruht, kümmere dich ums Gemüse: Den Hokkaido-Kürbis brauchst Du nicht zu schälen. Entferne nur die Kerne und schneide ihn in Würfel. Paprika ebenfalls entkernen und in Streifen oder Stücke schneiden – je nachdem, wie Du es im Curry am liebsten magst. Die Zwiebel schälen und fein hacken, damit sie später schön in der Sauce verschmilzt.
Erhitze Butter in einer großen Pfanne oder Topf. Gib das Hähnchen hinein und brate es bei mittlerer Hitze an, bis es rundherum Farbe bekommt. Es muss noch nicht komplett durchgegart sein, denn das passiert später im Curry.
Sobald das Fleisch leicht gebräunt ist, gibst Du die Zwiebel dazu und lässt sie glasig werden, sodass sie ihr Aroma freisetzt. Danach kommen Paprika und Kürbis in den Topf. Rühre alles gut durch, damit sich die Röstaromen verbinden.
Wenn das Gemüse leicht angeschwitzt ist, rühre das Tomatenmark ein und lasse es einen Moment mit braten. Dadurch wird es süßer und intensiver.
Anschließend gieße Gemüsebrühe und die Sahne dazu, reduziere die Hitze und lasse das Curry sanft köcheln. So werden der Kürbis weich, das Hähnchen zart und die Sauce cremig. Rühre zwischendurch immer mal wieder um, damit nichts am Boden ansetzt.
Sobald der Kürbis weich ist, schmecke das Curry ab: Ein Spritzer Zitronensaft bringt Frische und hebt die Aromen, Salz und Pfeffer bringen Grundwürze. Danach kannst Du nach Belieben verfeinern: Chili für eine angenehme Schärfe, Paprikapulver für eine warme Note, Majoran oder Thymian für etwas Kräuterwürze, Curry für die typische Tiefe und ein kleines bisschen Zucker, wenn du die Säure ausgleichen möchtest.
Serviere Dein Curry-Gericht mit Reis, Kartoffeln oder einfach so. Hmmmm!