Gebäcke gehören fest zur Tradition der Martinsumzüge. Kinder ziehen mit ihren Laternen durch die Straßen, singen Martinslieder und erhalten anschließend ein süßes Gebäck – ein Brauch, der bis ins Mittelalter zurückreicht.
Zum Martinstag am 11. November gibt es im deutschsprachigen Raum verschiedene typische Backwaren, deren Formen regional variieren. Eines jedoch bleibt fast überall gleich: der Hefeteig. Backe mit uns köstliche Martinsgänse aus luftigem Hefeteig und bring ein Stück Martinsbrauch in Deine Küche.
So geht es:
- Für den Vorteig das Mehl in eine große Rührschüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen.
- Die Hefe in lauwarmer Milch mit etwas Zucker auflösen. Diese Hefemischung anschließend in die Mulde geben und mit etwas Mehl vom Rand bestreuen.
- Alles abgedeckt an einem warmen Ort ohne Zugluft für 20 Minuten gehen lassen. Nun die übrigen Zutaten kurz einkneten. Dabei die Butter erst ganz zum Schluss zugeben! Den Teig mit einer Küchenmaschine oder einem Rührgerät mit Knethaken lange kneten – bis der Teig weich ist und nicht mehr klebt.
- Den Teig zu einer Kugel formen, in eine Schüssel geben, mit etwas Mehl bestreuen und abgedeckt etwa 60 Minuten gehen lassen. – Der Teig ist fertig, wenn sich das Volumen mindestens verdoppelt hat.
- Zwei – drei Backbleche mit Backpapier auslegen, die Arbeitsfläche bemehlen, den nochmal gut durchgekneteten Hefeteig ausrollen, mit einem großen Plätzchen-Ausstecher Gänse ausstechen und auf den Backblechen verteilen. – Je nach Größe des Ausstechers bekommt man ca. 10-15 Gänse.
- Für das Auge der Gänschen Rosinen oder nicht schmelzende Schokodrops in den Teig drücken und die Martinsgänse abgedeckt ca. 20 Minuten ruhen lassen.
- Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Gänse anschließend für ca. 20 Minuten im Ofen backen bis sie goldbraun sind.
- Flüssige Butter über die noch warmen Gänschen streichen und am Besten mit dem Fruchtaufstrich Deiner Wahl genießen.
Hmmmm!